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Phtalate: Mit österreichischem Umweltzeichen gegen Weichmacher in der Wandfarbe

22. Mai 2010

Österreichisches Umweltzeichen (Urh.: Friedenreich Hundertwasser)

In Deutschland können Dinge so kompliziert sein. Unsere Nachbarn um Süden, handhaben Dinge hingegen oft … praxisnäher.

Immer wieder gibt es besorgniserregende Berichte über künstliche Weichmacher (vorallem über Phtalate). Sie werden mittlerweile auch in der Raumluft nachgewiesen. Es besteht – das zeigen Studien – die Möglichkeit der „Ausdampfung“ in die Raumluft. Phtalate werden auch in einigen Zimmerfarben und Wandfarben verwendet.

Ein Problem ist z.Zt., dass Phtalate nicht immer gekennzeichnet werden und auch nicht gekennzeichnet werden müssen. Eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht gibt es in Deutschland nicht.

Verschiedene Berichte von Greenpeace aber auch vom Deutschen Umweltbundesamt kritisieren die Weichmacher und legen zum Teil einen Zusammenhang zwischen  dem Rückgang der Zeugungsfähigkeit (Fertilität) bei Männern und dem Einsatz von Phtalaten nahe.

Wer nun sicher gehen möchte, dass Phtalate nicht in der Wandfarbe des neuen Kinderzimmers sind, hat kann auf das österreichische Umweltzeichen) achten. Wandfarben, die das österreichische Umweltsiegel erhalten, sind frei von Phtalaten. Das Österreichische Umweltzeichen bietet Konsumentinnen und Konsumenten eine Informationsgrundlage für umweltbewusste Kaufentscheidungen. Es ist ein staatlich vergebenes Gütesiegel  für ökologische Wirtschaft, das die Öffentlichkeit auf die umweltbelastende Herstellung.

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